In einer Zeit, in der Leaks von Alben zum Teil Monate vor dem offiziellen Release-Datum im Netz auftauchen, haben es Pendulum geschafft einen Großteil an Vorhörmöglichkeiten zu ihrem neuen Album “Immersion” zurückzuhalten und so die Spannung in der Fangemeinde ungemein zu erhöhen. Jetzt sind die offiziellen 60 Sekunden Previews erschienen und wir wollen sie euch nicht vorenthalten.
Neben dem typischen Pendulum-Sound, der sie zum weltweit erfolgreichsten Drum & Bass und Breakbeat Act gemacht haben, unternehmen die Australier dieses mal auch Ausflüge in Dubstep (Set Me on Fire) und Electro-House (The Island Pt.II). Gast-Features kommen u.a. von The Prodigy’s Liam Howlett und der schwedischen Melodic-Death-Metal Band “In Flames”. Das Album wird am 24. Mai erscheinen.
Pendulum haben sich 2002 in Australien gegründet. Die Band besteht aus Rob Swire, Gareth McGrillen und Paul Harding. Später wurden der Gitarrist Peredur Ap Gwynedd und der Schlagzeuger Paul Kodish mit in die Gruppe aufgenommen. Mit ihrem energiegeladenen Sound und einer einmaligen Live-Performance haben sie es als erste Band erfolgreich geschafft eine Brücke zwischen Drum and Bass, Rock und Metal zu schlagen.
Das Video zur ersten Single aus dem neuen Pendulum-Album “Immersion”. Viel Pop, weniger Gitarren, mehr Drum & Bass. Die Single erscheint am 2. Mai, das Album kommt am 24. Mai in die Läden. Ausserdem haben Pendulum ein Video zu “Salt In The Wounds” produziert, angeblich das erste interaktive 360° Musikvideo. In Ego-Shooter Manier geht es durch einen Vorort von Moskau und man kann durch finden einer Buchstabenkombination im Video einen freien Download ergattern.
Plan B konnte bereits mit Chase & Status einige Drum’n'Bass-Erfolge feiern und war einer der Hauptdarsteller im englischen Kino-Hit “Harry Brown”. Hier gibts das offizielle Video zum Pendulum-Remix von “Stay Too Long”.
Die Drum’n'Bass und Rock Crossover-Meister Pendulum arbeiten gerade an ihrem dritten Studioalbum “Immersion”, welches im Mai 2010 erscheinen soll. Dazu gibt es im Mai eine UK-Tour mit Live-Support von Sub Focus. Eine Europa-Tour wird dann wahrscheinlich im 2. Halbjahr von 2010 folgen.
Bandleader Rob Swire zum neuen Album:
“It’s been two years in the making and I’m more excited about this record than anything we’ve ever done. We’ve been lucky enough to collaborate with some of our idols, played live alongside some of the biggest names in rock and electronic music, and finally set up a permanent studio in London. We’ve learnt so much during the process and this next record really does feel like a culmination of all those experiences. I’d say it’s almost ‘The Perfect Storm’ but that shitty film with George Clooney ruined the phrase.”
Spätestens seit London Elektricity ist klar, dass Drum & Bass nicht nur aus Nullen und Einsen besteht. Pendulum, Jungle Drummer & Co spielen regelmäßig große Events und die Zahl der Livebands, die außerhalb des herkömmlichen Rock & Roll-Frequenzspektrums agieren, steigt von Jahr zu Jahr. Höchste Zeit für eine Bestandsaufnahme in Sachen Live Drum & Bass. Angefangen hat alles in den frühen 90ern in New York. Auf Mixtapes gelangte der Original Jungle Sound über den großen Teich und inspirierte Schlagzeuger wie Marque Gilmore aka „The Inna-Most” (Drum-FM) und Jojo Mayer (Nerve). 1993, vier Jahre bevor Roni Size mit seiner Band Reprazent den Mercury Prize gewann, kam Gilmore nach London und spielte mit DJ Kemistry (RIP) und Cleveland Watkiss.
Heute gibt es allein in England 14 D&B Bands und auch auf dem Festland gibt es eine Menge interessanten Live Sound. Die Bandbreite reicht von „akustischer Clubmusik“ von Trio Elf (D) bis hin zum rewindverdächtigen Drum & Bass von F.U.K.T. (DN), von denen bereits 2 Tracks auf Viper Records erschienen sind. Ihr Drummer Anders Meinhardt – mit Sicherheit einer der heißesten Jungle Drummer diesseits des Kanals – schaffte es sogar in den Werbespot einer dänischen Bank. Schauen wir uns also ein paar der derzeit aktiven Bands genauer an. Wer sind sie und wo machen sie was? Die meisten sieht man eher selten live auf D&B Partys, da sie auf technische Voraussetzungen angewiesen sind, die DJ-orientierte Clubs oft nicht bieten können.