Posts getagged mit ‘kasra’

Critical Presents: Underground Sonics – Preview auf Soundcloud

Unknown

“Mehr filler als killer irgendwie”, kommentierte ein Freund den Post zur Hospital-Volljährigkeit und der dazugehörigen Compilation. “Sind das Compilations denn nicht immer?”, erwidere ich. Darauf konnten wir uns einigen. Per se ändert da auch eine solche Zusammenstellung von Tracks des Lieblingslabels nichts dran. Tracklist-Namedropping, Festplattenhüter…, erwähnte ich ja bereits an anderer Stelle. Doch durch die 18 Tracks der “Critical Presents: Underground Sonics”-Compilation durchgewühlt, muss ich mir zumindest eingestehen, dass Critical Music selbst bei diesem Format seine Vormachtstellung in der Liste meiner Drum & Bass-Lieblingslabels manifestieren kann. Denn die Ausbeute ist überdurchschnittlich hoch. Dub Phizix (der ist eh immer killer), Sam Binga ft. Redders (ultra coole Half-Time-Rhethorik), Ruffhouse (Kings of Deepness), Noisia & The Upbeats (überraschend jazzig), Kassa & Enei (Brett mit Dub-Einschlag), Ivy Lab (Daunendecken-Ästhetik) Foreign Concept ft. DRS (radikale Roughness), Emperor (brutale Blähbauch-Bässe) und Stray (Juke-Prophet mal anders): alles richtig gute Tracks! Das ist immerhin die Hälfte. Und über den Rest kann man dann zufrieden mit dem Schwamm wischen.

“Critical Presents: Underground Sonics” erscheint am 20. Januar.

Foreign Concept – “Tag Team EP” [Review]

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Bei Critical Music werden die Artist-Zügel straff gehalten. Da kann nicht jeder dahergelaufene Produzent mit seinem in Kindesjahren lieb gewonnenen Spitznamen im Büro vorbeistolpern und auf ein Signing seiner Tracks hoffen. Denn auch in diesen eher subkulturellen Sphären der Musikbranche muss das Gesamtpaket schon stimmen und die Kleinkind-Nostalgie dem Business weichen. Das bekam auch der aufstrebende Matt Price aka Foreign Concept in 2011 zu spüren, als Kasra, der Mann hinter Critical, “Mob Justice” von eben jenem Price in die Hände fiel. Denn Kasras Begeisterung beschränkte sich nur auf den Track als solchen und nicht auf das damals noch voller Stolz von Price ins Büro mitgebrachte Alias Mad Rabbit. Der Label-Boss bestand auf einen neuen Namen und Foreign Concept wurde geboren. Das kann einem nun etwas kleinkariert und gemein vorkommen. Aber wenn wir mal ehrlich sind, können wir doch nur froh sein, nicht jedes mal beim Spielen eines Foreign Concept Tracks, Mad Rabbit lesen und an das fleischfressende Kaninchen aus Monthy Pythons „The Holy Grail“ denken zu müssen. Doch bei aller Ironie hat sich die Umbenennung für den 24 jährigen Londoner offensichtlich gelohnt, da er sich nun als festes Mitglied in der Critical-Garde sehen kann und mit der “Tag Team EP” sein viertes Release auf dem Lieblingslabel ins Haus steht.

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Enei präsentiert Debut-Album “Machines”

Seit der junge Russe Alexey Egorchenkov 2008 das erste Mal auf der Drum & Bass Landkarte erschienen ist, hat er sich zu einem der am meisten beachtetsten Talente der Szene entwickelt. Besser bekannt unter dem Pseudonym Enei ist sein frischer progressiver Sound festes Repertoire in den Plattenkisten von Größen wie Andy C, Kasra und Friction. In 2011 nahm in Kasra für sein Label Critical unter Vertrag, was das erste exklusive Signing für das respektierte Label war.

“As a DJ and a label owner Eneis sound encapsulates all that is great about the essence of this genre. A formidable mixture of rolling drums, floor shaking bass and attitude. Whilst retaining a deft touch. I’m incredibly proud that Critical is able to release this album from one of the scenes most exciting talents” - Kasra (Critical Music)

Seit heute ist Eneis Debut-Album “Machines” in allen gutsortierten digitalen und analogen Plattenläden dieser Welt erhältlich.

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Sabre & Kasra: Critical Music im Interview

Im vergangenen August waren Sabre und Kasra auf Tour in Australien. Ein Filmteam traf die beiden, um über das Touren, Kasras Critical Label und natürlich über Drum & Bass zu sprechen.

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Critical Presents: Sequence Two

In seiner mittlerweile bereits 10-jährigen Labelgeschichte kann Critical Music auf einen quasi makellosen back catalogue zurückblicken. Gleichzeitig hat Labelchef Kasra mit seinem auserlesenen Mix für Fabriclive 62 ein erstklassiges Porträt von Drum & Bass im Jahre 2012 abgeliefert. Denn gerade in den letzten Jahren, seit der Renaissance des minimalistischen, düsteren und deepen Drum & Bass, ist Critical zu einem Aushängeschild und Garanten für anspruchsvolle, Maßstäbe setzende Tracks geworden. Dabei veröffentlich man so viel Musik wie nie zuvor, wurde doch erst kürzlich auch noch das Tochterlabel Modulations ins Leben gerufen. Dass dies der Qualität aber keinerlei Abbruch tut, beweist nun die eindrucksvolle EP Sequence Two.

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FabricLive.62: KASRA

Einer der Hauptprotagonisten, die mit ihrem unermüdlichen Glauben an den Sound dazu beigetragen haben, dass Drum & Bass in 2012 so spannend und innovativ klingt wie nie zuvor, ist sicherlich Kasra Moslawi und sein Label Critical Music. Das Londoner Label kann mittlerweile auf eine 10-jährige Geschichte zurückblicken und stand in dieser Zeit immer für den “forward-thinking” Sound, dem sein Label diese gute Reputation eingebracht hat. Ehre, wem Ehre gebührt, kann sich Kasra jetzt mit der 62. Ausgabe in die Mix-Compilation FabricLive des weltberühmten Londoner Clubs einreihen und seine Vision von Drum & Bass zur Schau stellen. Neben einigem bisher unveröffentlichtem Material und Dubplates von Künstlern wie dem jungen russischen Talent Enei oder Alix Perez’ VIP-Version von Rockwells “Underpass”, gibt es unter anderem Stücke vom Deutsch-Holländischen Dreamteam Phace und Noisia, altbekannten wie Commix und Klute oder neuen Talenten wie Foreign Concept.

“I wanted to put together a mix that was both a representation of what I would play at a Critical event at fabric and a snapshot of my favourite drum and bass in 2012. I wanted as much of it to be as upfront as possible but at the same time not sacrificing the quality for the sake of it being fresh. Some of the mixes I love most have been from the FABRICLIVE series so I was conscious of keeping it really high quality and having something that would do the music, and the opportunity, justice. I wanted to bring back the excitement of the tape pack (minus the over enthusiastic MC and horn sounds) so the mix was done live. There are some little imperfections here and there, I like that. It gives it some personality.” Kasra

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