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	<title>drumandbass.de - Drum and Bass Music Blog &#187; good looking</title>
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		<title>History Of The Future &#8211; Die Geschichte des gebrochenen Beat &#8211; Part I</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headliner Mag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist eine grossartige Zeit für gebrochene Beats und ihre Erzeuger. Die Möglichkeiten zu sampeln, zu programmieren und zu manipulieren sind im digitalen Zeitalter vielfältiger denn je. Das war nicht immer so. Drehen wir das Rad der Zeit zurück. New York Ende der 70er. Amerikanische Hip- Hop Legenden wie Kool Herc und Grandmasta Flash wiederholten Drum-Breaks alter Funk- &#38; Soulplatten, indem sie auf zwei Plattenspielern die selbe Platte auflegten. Durch Cutten und Scratchen erschufen sie in Echtzeit neue Beats für die MC&#8217;s. Damit griefen sie live dem Sampeln und Schneiden von Beats vor, wie wir es von den Jungle Platten der frühen 90er kennen. &#8220;Crate Digging&#8221;, die Suche nach Platten mit interessanten Breaks und Instrumentals war Pflicht. Bereits in dieser Zeit etablierten sich die heute klassischen Drum-Breaks wie Amen (The Winstons / Schlagzeug: G.C. Coleman), Apachee (The Incredible Bongo Band / Schlagzeug: Jim Gordon) oder der Funky Drummer von James Brown (Schlagzeug: Clyde Stubblefield). Vom Godfather of Soul stammen auch Cold Sweat und Humpty Dump. Diese beiden Breaks waren vor allem für den Drum and Bass der Post-Jungle-√Ñra prägend. Aber der Reihe nach. Zur selben Zeit, als Grandmasta Flash das Scratchen erfand, machte erstmals eine deutsche Band namens Kraftwerk auf sich aufmerksam. Ihr Einfluss auf die elektronische Musik ist bis heute ungebrochen. Für die Schlagzeugsounds verwendeten sie vor allem Geräte der Firma ROLAND, die für Kraftwerk immer wieder individuell Geräte modifizierte. Roland stellte 1981 den Drumcomputer TR-808 vor, der sich schnell zu einem Klassiker unter den Rhythmusmaschinen mauserte. Und auch die HipHop-Produzenten jenseits des großen Teichs entdeckten den analogen künstlichen Sound schnell für sich. Schließlich kam jemand auf die Idee aus der Bassdrum der 808 den berühmten 808-Bass zu basteln, davon später mehr. Zurück nach New York: 1986 startet Breakbeat Lenny, ehemaliger Angestellter bei Downstairs Records in NYC, die Bootleg-Reihe &#8220;Ultimate Breaks and Beats&#8221;. 1987 bringt die Firma EMU mit dem SP 1200 den ersten Sampler auf den Markt. Nun sampelten die HipHop-Produzenten Breaks und kombinierten sie, anstatt sie zu programmieren. Wieder ein Jahr später erblickt die MPC 60 von AKAI das Licht der Welt, eine Mischung aus Sampler und Drumcomputer. Diese Mutter aller &#8220;Grooveboxen&#8221; mit den klassischen 16 Triggerpads in der Mitte, war ein wahres Swingmonster. Ihr Nachfolger, die MPC 3000 (*1994), steht bis heute in den Studios von Dr. Dre &#38; Co. Mitte der 80er entstand House in Chicago und wenig später Techno in Detroit. Die Urväter des &#8220;Detroitsound&#8221; Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunders, auch bekannt als &#8220;Belleville Three&#8221;, standen vor allem auf die TR-909. Ihre prägnanten Hi-Hats und der trockene Bassdrum-Sound sind auch bei D&#38;B-Produzenten sehr beliebt. In England waren es vor allem Sampler der Firma AKAI (S900, S1000, S2000 etc.) mit denen sich die Produzenten der noch jungen Breakbeatszene zu neuen Ufern aufmachten. Auf einigen Technoplatten waren Anfang der 90er bereits hochgepitchte Funkbreaks zu hören. Vor allem der bereits erwähnte Amenbreak wurde gern benutzt, um der monotonen 4/4-Bassdrum etwas entgegenzusetzen. Irgendwann ließen einige Produzenten die Bassdrum einfach weg. So erblickten Breakbeat/Jungle und Happy Hardcore fast zeitgleich das Licht der Welt. Während bei Happy Hardcore noch Techno und Rave den Ton angaben (hochgepitchte Vocals, Synthesizer, fröhliche Pianomelodien), war Jungle vor allem stark von Reggae-Musik geprägt. Basslinien, die klangen, als kämen sie direkt aus Jamaika, wurden entweder mit dem bereits erwähnten 808-Bass oder der ähnlich klingenden Sinuswelle eingespielt. Und ebenso wie schon in Jamaika und Amerika dienten die Platten vor allem MCs als Begleitung. Bis Mitte der 90er ging es vor allem darum Amen &#38; Co in jeder nur erdenklichen Art zu zerschneiden und wieder zusammenzusetzen. Tom Jenkinson aka Squarepusher trieb dieses Prinzip auf die Spitze: Melodie und Bassline waren nur noch Begleitung. Dazu programmierte er ein Schlagzeugsolo nach dem anderen. Photek begeisterte auf seiner &#8220;japanischen&#8221; Single (&#8220;Ni ten ichi ryu&#8221;) mit Breaks, die klangen, als hätte er sie mit dem Samuraischwert geschnitten. Er baute sogar Melodien aus Schlagzeugsounds. Plaid und Amon Tobin vom Ninja Tune Label (s. letzte Ausgabe) waren ebenfalls Pioniere experimenteller Tracks. Auf LTJ Bukems Label Good Looking waren die Beats meist etwas gerader und wurden mit verträumten Streicherakkorden und jazzigem E-Piano kombiniert. Big Bud, Blame und einige andere machten hier mit sehr musikalischen Stücken auf sich aufmerksam. Auf diversen Unterlabels veröffentlichte das Good-Looking- Team auch Produktionen bei 120-130 bpm sehr funky und zum Teil wesentlich jazziger, als die Produktionen auf dem Mutterlabel. Schließlich etablierte sich auf den Labels von Goldie (Metalheadz) und Grooverider (Prototype) ein wesentlich härterer Sound. Produzenten wie Dillinja, Fierce, Ed Rush und Optical verzerrten und komprimierten jedes einzelne Kick- und Snare-Sample. Anschliessend setzten sie die so generierten Sounds zu dem bis heute typischen Drum-and-Bass-Beat zusammen. Meistens bearbeiteten sie dann noch einmal die gesamte Schlagzeugspur mit Kompressoren und Effekten. So entstand ein extrem druckvoller geradliniger Sound. Von nun an hieß es &#8220;Jungle is dead, we play Drum and Bass!&#8221; In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-4211 alignnone" title="amen break" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/amen1.jpg" alt="amen break" width="600" height="414" /><br />
Es ist eine grossartige Zeit für gebrochene Beats und ihre Erzeuger. Die Möglichkeiten zu sampeln, zu programmieren und zu manipulieren sind im digitalen Zeitalter vielfältiger denn je. Das war nicht immer so. Drehen wir das Rad der Zeit zurück.</p>
<p><span id="more-4173"></span></p>
<p><img class="alignleft" title="grandmaster flash" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/newyork.jpg" alt="grandmaster flash" width="202" height="262" />New York Ende der 70er. Amerikanische Hip- Hop Legenden wie Kool Herc und Grandmasta Flash wiederholten Drum-Breaks alter Funk- &amp; Soulplatten, indem sie auf zwei Plattenspielern die selbe Platte auflegten. Durch Cutten und Scratchen erschufen sie in Echtzeit neue Beats für die MC&#8217;s. Damit griefen sie live dem Sampeln und Schneiden von Beats vor, wie wir es von den Jungle Platten der frühen 90er kennen. &#8220;Crate Digging&#8221;, die Suche nach Platten mit interessanten Breaks und Instrumentals war Pflicht. Bereits in dieser Zeit etablierten sich die heute klassischen Drum-Breaks wie Amen (The Winstons / Schlagzeug: G.C. Coleman), Apachee (The Incredible Bongo Band / Schlagzeug: Jim Gordon) oder der Funky Drummer von James Brown (Schlagzeug: Clyde Stubblefield). Vom Godfather of Soul stammen auch Cold Sweat und Humpty Dump. Diese beiden Breaks waren vor allem für den Drum and Bass der Post-Jungle-√Ñra prägend.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-4187" title="roland-tr-808" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/roland-tr-808.jpg" alt="roland-tr-808" width="224" height="149" />Aber der Reihe nach. Zur selben Zeit, als Grandmasta Flash das Scratchen erfand, machte erstmals eine deutsche Band namens Kraftwerk auf sich aufmerksam. Ihr Einfluss auf die elektronische Musik ist bis heute ungebrochen. Für die Schlagzeugsounds verwendeten sie vor allem Geräte der Firma ROLAND, die für Kraftwerk immer wieder individuell Geräte modifizierte. Roland stellte 1981 den Drumcomputer TR-808 vor, der sich schnell zu einem Klassiker unter den Rhythmusmaschinen mauserte. Und auch die HipHop-Produzenten jenseits des großen Teichs entdeckten den analogen künstlichen Sound schnell für sich. Schließlich kam jemand auf die Idee aus der Bassdrum der 808 den berühmten 808-Bass zu basteln, davon später mehr.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4190" title="Various-Ultimate_Breaks_And_Beats_vol_3_b" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/Various-Ultimate_Breaks_And_Beats_vol_3_b.jpg" alt="Various-Ultimate_Breaks_And_Beats_vol_3_b" width="198" height="198" />Zurück nach New York: 1986 startet Breakbeat Lenny, ehemaliger Angestellter bei Downstairs Records in NYC, die Bootleg-Reihe &#8220;Ultimate Breaks and Beats&#8221;. 1987 bringt die Firma EMU mit dem SP 1200 den ersten Sampler auf den Markt. Nun sampelten die HipHop-Produzenten Breaks und kombinierten sie, anstatt sie zu programmieren. Wieder ein Jahr später erblickt die MPC 60 von AKAI das Licht der Welt, eine Mischung aus Sampler und Drumcomputer. Diese Mutter aller &#8220;Grooveboxen&#8221; mit den klassischen 16 Triggerpads in der Mitte, war ein wahres Swingmonster. Ihr Nachfolger, die MPC 3000 (*1994), steht bis heute in den Studios von Dr. Dre &amp; Co.</p>
<p>Mitte der 80er entstand House in Chicago und wenig später Techno in Detroit. Die Urväter des &#8220;Detroitsound&#8221; Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunders, auch bekannt als &#8220;Belleville Three&#8221;, standen vor allem auf die TR-909. Ihre prägnanten Hi-Hats und der trockene Bassdrum-Sound sind auch bei D&amp;B-Produzenten sehr beliebt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4199" title="akai s1000" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/akai-s10001.jpg" alt="akai s1000" width="600" height="219" /></p>
<p>In England waren es vor allem Sampler der Firma AKAI (S900, S1000, S2000 etc.) mit denen sich die Produzenten der noch jungen Breakbeatszene zu neuen Ufern aufmachten. Auf einigen Technoplatten waren Anfang der 90er bereits hochgepitchte Funkbreaks zu hören. Vor allem der bereits erwähnte Amenbreak wurde gern benutzt, um der monotonen 4/4-Bassdrum etwas entgegenzusetzen. Irgendwann ließen einige Produzenten die Bassdrum einfach weg. So erblickten Breakbeat/Jungle und Happy Hardcore fast zeitgleich das Licht der Welt. Während bei Happy Hardcore noch Techno und Rave den Ton angaben (hochgepitchte Vocals, Synthesizer, fröhliche Pianomelodien), war Jungle vor allem stark von Reggae-Musik geprägt. Basslinien, die klangen, als kämen sie direkt aus Jamaika, wurden entweder mit dem bereits erwähnten 808-Bass oder der ähnlich klingenden Sinuswelle eingespielt. Und ebenso wie schon in Jamaika und Amerika dienten die Platten vor allem MCs als Begleitung.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-4203" title="squarepusher" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/Squarepusher.jpg" alt="squarepusher" width="189" height="190" />Bis Mitte der 90er ging es vor allem darum Amen &amp; Co in jeder nur erdenklichen Art zu zerschneiden und wieder zusammenzusetzen. Tom Jenkinson aka Squarepusher trieb dieses Prinzip auf die Spitze: Melodie und Bassline waren nur noch Begleitung. Dazu programmierte er ein Schlagzeugsolo nach dem anderen. Photek begeisterte auf seiner &#8220;japanischen&#8221; Single (&#8220;Ni ten ichi ryu&#8221;) mit Breaks, die klangen, als hätte er sie mit dem Samuraischwert geschnitten. Er baute sogar Melodien aus Schlagzeugsounds. Plaid und Amon Tobin vom Ninja Tune Label (s. letzte Ausgabe) waren ebenfalls Pioniere experimenteller Tracks.</p>
<p><img class="size-full wp-image-4196 alignleft" title="Good-Looking-Records" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/music-logo-Good-Looking-Records-0015-1396-brand.gif" alt="Good-Looking-Records" width="160" height="160" />Auf LTJ Bukems Label Good Looking waren die Beats meist etwas gerader und wurden mit verträumten Streicherakkorden und jazzigem E-Piano kombiniert. Big Bud, Blame und einige andere machten hier mit sehr musikalischen Stücken auf sich aufmerksam. Auf diversen Unterlabels veröffentlichte das Good-Looking- Team auch Produktionen bei 120-130 bpm sehr funky und zum Teil wesentlich jazziger, als die Produktionen auf dem Mutterlabel.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-4206" title="Dillinja" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/Dillinja.jpg" alt="Dillinja" width="240" height="180" />Schließlich etablierte sich auf den Labels von Goldie (Metalheadz) und Grooverider (Prototype) ein wesentlich härterer Sound. Produzenten wie Dillinja, Fierce, Ed Rush und Optical verzerrten und komprimierten jedes einzelne Kick- und Snare-Sample. Anschliessend setzten sie die so generierten Sounds zu dem bis heute typischen Drum-and-Bass-Beat zusammen. Meistens bearbeiteten sie dann noch einmal die gesamte Schlagzeugspur mit Kompressoren und Effekten. So entstand ein extrem druckvoller geradliniger Sound. Von nun an hieß es &#8220;Jungle is dead, we play Drum and Bass!&#8221;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4207" title="mouse_on_mars" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2011/06/mouse_on_mars.jpg" alt="mouse_on_mars" width="230" height="154" />In Köln und Düsseldorf bildete sich unterdessen eine neue Szene, die elektronische Musik weniger als Clubmusik verstand. Künstler wie Mouse On Mars oder Funkstörung stellten Komposition und Sounddesigns in den Vordergrund. Ihre Auftritte fanden teilweise sogar in bestuhlten Sälen statt. Nicht so die Parties von Jazzanova in Berlin. Ihre Mischung aus House, brasilianischer Musik und Jazz bereitete in Deutschland den Weg für Nu Jazz und Broken Beat Ende der 90er.</p>
<p>Text: <em>Class Sandbothe</em></p>
<p><em>Dieser Artikel wurde in der Ausgabe 14 (Mai 2011) des </em><a href="http://headlinermag.de/" target="_blank"><em>Headliner Magazins</em></a><em> veröffentlicht und erscheint mit freundlicher Genehmigung.</em></p>
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		<title>Paul SG Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 12:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headliner Mag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wiener Melange ist eine weltweit bekannte Kaffeespezialität. Die Hauptstadt √ñsterreichs ist genau so bekannt für seine Kulturszene, die auch aus einer belebenden Mischung besteht. Der 26 jährige Produzent PAUL SG lässt sich gerne von dem Charme der Metropole inspirieren, in der mehr als ein Viertel aller Einwohner des Landes leben. Der Großmeister des Atmospheric Drum and Bass LTJ Bukem wurde auf seine von Jazz und Soul beeinflussten Lieder aufmerksam und veröffentlichte 2009 das erste Stück von Paul SG auf seinem Label &#8220;Good Looking Records&#8221;. Mit konstant hoher Qualität bei seinen Outputs und mit der Unterstützung seines weltweit bekannten Mentors LTJ Bukem erhielt die Drum and Bass Karriere von Paul SG einen großen Schub, den er gerade versucht in die richtige Richtung zu lenken. In Deinen Schlagzeug-Arrangements  finden sich häufig Amen-Breaks. Woher kommt diese spezielle Liebe? Der Amen ist einfach einer der besten Drum-Breaks überhaupt. Soviel Energie findet sich in kaum einem anderen Break und er ist immer eine gute Ergänzung zu fast allem. Mal mehr im Vordergrund als &#8220;offensichtlichen&#8221; Amen-Tune oder im Hintergrund des Mixes, einfach um gewisse Frequenz-Spektren abzudecken und für Bewegung zu sorgen. Deine Lieder sind sehr musikalisch. Hast Du ein klassisches Instrument gelernt? Ich habe gute elf Jahre klassisches Schlagzeug und Perkussion gelernt. Wie hast Du LTJ Bukem kennen gelernt? Danny hab ich vor 2 Jahren über AIM kennen gelernt. Er meldete sich immer häufiger zurück und so entstand vorerst eine kleine Verbindung, wie er sie zu Hunderten pflegt. Da er als einer der letzten überhaupt 100% Vinyl spielt, ist er darauf angewiesen die WAV-Files der Tracks vom jeweiligen Produzenten zu bekommen (um Dubplates zu cutten), und so kamen wir schon etwas weiter ins Gespräch. Das war schon ein guter Moment, als er das erste File von mir haben wollte. Seitdem haben wir uns einige Male gesehen. Immer wenn er in der Nähe ist versuche ich mein bestes, ihn und Conrad zu besuchen. Mittlerweile gehöre ich auf den &#8220;Bukem in Sessions&#8221;, in der Londoner Fabric zum regelmäßigen Bestandteil hinter den Decks. Nach seinen Aussagen sind Furney und meine Wenigkeit seine favorisierten Produzenten. Ich bin froh und stolz für Good Looking Records arbeiten zu können. In welchen Ländern hast Du bereits gespielt? Das waren noch gar nicht so viele: England, Spanien, √ñsterreich und natürlich Deutschland. Für 2010 gibt es bereits einige Bookings und Anfragen aus der Schweiz, Polen, Frankreich und auch aus Südamerika. Ich hab Zeit und muss nichts überstürzen. In welchem Land möchtest Du gerne mal spielen und warum? Ich würde gerne in Japan spielen, weil mich das Land seit jeher fasziniert. Was für Musik hörst Du, wenn Du entspannt im Wohnzimmer sitzt? Viele alte jazzige Sachen von Sun Ra., Miles Davis, Thelonius Monk oder auch Sachen von Bobby Hutcherson und vielen mehr. Ich muss mich hier auch definitiv als sehr großen Gilles Peterson Fan outen. Er ist der beste Mann im Radio! Seine Show gehört zu meiner Woche wie für andere die Tageszeitung. Zu Hause höre ich fast gar keinen Drum and Bass. Bitte erzähl uns etwas über Dein im Oktober gegründetes Label &#8220;Jazzsticks Recordings&#8221;. Ja, schön das du es erwähnst. Jazzsticks ist mein eigenes Imprint und soll vorrangig die Plattform für eigene Stücke und Kollaborationen werden. Ich habe bereits massiven Support von Leuten wie LTJ Bukem, Bailey &#38; Makoto bekomen. Das erste Release erschien als 12&#8243; im November. Vielen Dank für das Interview. Interview: Kristoffer Anderson Photo: Frank Walter Dieser Artikel wurde in der Ausgabe 10 (Dezember 2009) des Headliner Magazins veröffentlicht und erscheint mit freundlicher Genehmigung. Paul SG bei drumandbass.de Downloads Jazzsticks Recordings bei drumandbass.de Downloads]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2338" title="paul-sg" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2010/01/paul-sg.jpg" alt="" width="599" height="331" /></p>
<p>Die Wiener Melange ist eine weltweit bekannte Kaffeespezialität. Die Hauptstadt √ñsterreichs ist genau so bekannt für seine Kulturszene, die auch aus einer belebenden Mischung besteht. Der 26 jährige Produzent PAUL SG lässt sich gerne von dem Charme der Metropole inspirieren, in der mehr als ein Viertel aller Einwohner des Landes leben.</p>
<p>Der Großmeister des Atmospheric Drum and Bass LTJ Bukem wurde auf seine von Jazz und Soul beeinflussten Lieder aufmerksam und veröffentlichte 2009 das erste Stück von Paul SG auf seinem Label &#8220;Good Looking Records&#8221;. Mit konstant hoher Qualität bei seinen Outputs und mit der Unterstützung seines weltweit bekannten Mentors LTJ Bukem erhielt die Drum and Bass Karriere von Paul SG einen großen Schub, den er gerade versucht in die richtige Richtung zu lenken.</p>
<p><span id="more-2335"></span></p>
<p><strong>In Deinen Schlagzeug-Arrangements  finden sich häufig Amen-Breaks. Woher kommt diese spezielle Liebe?</strong></p>
<p>Der Amen ist einfach einer der besten Drum-Breaks überhaupt. Soviel Energie findet sich in kaum einem anderen Break und er ist immer eine gute Ergänzung zu fast allem. Mal mehr im Vordergrund als &#8220;offensichtlichen&#8221; Amen-Tune oder im Hintergrund des Mixes, einfach um gewisse Frequenz-Spektren abzudecken und für Bewegung zu sorgen.</p>
<p><strong>Deine Lieder sind sehr musikalisch. Hast Du ein klassisches Instrument gelernt?</strong></p>
<p>Ich habe gute elf Jahre klassisches Schlagzeug und Perkussion gelernt.</p>
<p><strong>Wie hast Du LTJ Bukem kennen gelernt?</strong></p>
<p>Danny hab ich vor 2 Jahren über AIM kennen gelernt. Er meldete sich immer häufiger zurück und so entstand vorerst eine kleine Verbindung, wie er sie zu Hunderten pflegt. Da er als einer der letzten überhaupt 100% Vinyl spielt, ist er darauf angewiesen die WAV-Files der Tracks vom jeweiligen Produzenten zu bekommen (um Dubplates zu cutten), und so kamen wir schon etwas weiter ins Gespräch. Das war schon ein guter Moment, als er das erste File von mir haben wollte. Seitdem haben wir uns einige Male gesehen. Immer wenn er in der Nähe ist versuche ich mein bestes, ihn und Conrad zu besuchen. Mittlerweile gehöre ich auf den &#8220;Bukem in Sessions&#8221;, in der Londoner Fabric zum regelmäßigen Bestandteil hinter den Decks. Nach seinen Aussagen sind Furney und meine Wenigkeit seine favorisierten Produzenten. Ich bin froh und stolz für Good Looking Records arbeiten zu können.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2341" title="paul sg" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2010/01/paul-sg-2.jpg" alt="" width="600" height="350" /></p>
<p><strong>In welchen Ländern hast Du bereits gespielt?</strong></p>
<p>Das waren noch gar nicht so viele: England, Spanien, √ñsterreich und natürlich Deutschland. Für 2010 gibt es bereits einige Bookings und Anfragen aus der Schweiz, Polen, Frankreich und auch aus Südamerika. Ich hab Zeit und muss nichts überstürzen.</p>
<p><strong>In welchem Land möchtest Du gerne mal spielen und warum?</strong></p>
<p>Ich würde gerne in Japan spielen, weil mich das Land seit jeher fasziniert.</p>
<p><strong>Was für Musik hörst Du, wenn Du entspannt im Wohnzimmer sitzt?</strong></p>
<p>Viele alte jazzige Sachen von Sun Ra., Miles Davis, Thelonius Monk oder auch Sachen von Bobby Hutcherson und vielen mehr. Ich muss mich hier auch definitiv als sehr großen Gilles Peterson Fan outen. Er ist der beste Mann im<br />
Radio! Seine Show gehört zu meiner Woche wie für andere die Tageszeitung. Zu Hause höre ich fast gar keinen Drum and Bass.</p>
<p><strong>Bitte erzähl uns etwas über Dein im Oktober gegründetes Label &#8220;Jazzsticks Recordings&#8221;.</strong></p>
<p>Ja, schön das du es erwähnst. Jazzsticks ist mein eigenes Imprint und soll vorrangig die Plattform für eigene Stücke und Kollaborationen werden. Ich habe bereits massiven Support von Leuten wie LTJ Bukem, Bailey &amp; Makoto bekomen. Das erste Release erschien als 12&#8243; im November.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p>Interview: Kristoffer Anderson<br />
Photo: Frank Walter<strong> </strong></p>
<p><em>Dieser Artikel wurde in der Ausgabe 10 (Dezember 2009) des </em><a href="http://headlinermag.de/" target="_blank"><em>Headliner Magazins</em></a><em> veröffentlicht und  erscheint mit freundlicher Genehmigung.</em></p>
<p><a title="Paul SG" href="http://drumandbass.trackitdown.net/artist/173750.html">Paul SG bei drumandbass.de Downloads</a><br />
<a title="Jazzsticks Recordings" href="http://drumandbass.trackitdown.net/recordlabel/118900/jazz-sticks-recordings.html">Jazzsticks Recordings bei drumandbass.de Downloads</a></p>
 <p><a href="http://drumandbass.de/?flattrss_redirect&amp;id=2335&amp;md5=14a36b039888118432796ebc2c77a043" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://drumandbass.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>LTJ Bukem &#8211; Horizons</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 13:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jaycut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klassiker der Woche: LTJ Bukem &#8211; Horizons (Good Looking Records) (1995)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klassiker der Woche: LTJ Bukem &#8211; Horizons (Good Looking Records) (1995)</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dkuYHwuM-VU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dkuYHwuM-VU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
 <p><a href="http://drumandbass.de/?flattrss_redirect&amp;id=1681&amp;md5=39eb5d7bdeb2f8bf31167d8fe6b55d72" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://drumandbass.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blame &#8211; Music Takes You</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 16:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jaycut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Features]]></category>
		<category><![CDATA[720 degrees]]></category>
		<category><![CDATA[blame]]></category>
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		<category><![CDATA[moving shadow]]></category>

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		<description><![CDATA[Blame kann man getrost als wahres Drum &#38; Bass Urgestein bezeichnen. Bereits 1990 hatte er einen Top 40 Hit in den UK Charts mit &#8220;Music Takes You&#8221; auf dem legendären Moving Shadow Label und zu besten UK Hardcore Zeiten. Ab Mitte der 90er war er lange Zeit fester Teil des Good Looking Camps um LTJ Bukem. In letzter Zeit schlägt er mit Hits wie &#8220;Stay Forever&#8221; und &#8220;Because Of You&#8221; auf seinem Label 720 degrees wieder einen Bogen zurück zu seinem Sound Anfang der 90er. Bei dem sehr guten belgischen Blog &#8220;In Your Bass&#8221; gibt es ein frisches Interview mit Blame. Hier gehts zum Interview: klick! Via: http://www.inyourbass.com/articles/141 Blame bei drumandbass.de Downloads]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-801" title="blame" src="http://drumandbass.de/wp-content/uploads/2009/05/blame2.jpg" alt="blame" width="480" height="288" /></p>
<p>Blame kann man getrost als wahres Drum &amp; Bass Urgestein bezeichnen. Bereits 1990 hatte er einen Top 40 Hit in den UK Charts mit &#8220;Music Takes You&#8221; auf dem legendären Moving Shadow Label und zu besten UK Hardcore Zeiten. Ab Mitte der 90er war er lange Zeit fester Teil des Good Looking Camps um LTJ Bukem. In letzter Zeit schlägt er mit Hits wie &#8220;Stay Forever&#8221; und &#8220;Because Of You&#8221; auf seinem Label 720 degrees wieder einen Bogen zurück zu seinem Sound Anfang der 90er. Bei dem sehr guten belgischen Blog &#8220;In Your Bass&#8221; gibt es ein frisches Interview mit Blame. Hier gehts zum Interview: <a href="http://inyourbass.com/articles/141" target="_blank">klick!</a></p>
<p>Via: <a href="http://www.inyourbass.com/articles/141" target="_blank">http://www.inyourbass.com/articles/141</a></p>
<p><a href="http://drumandbass.trackitdown.net/artist/919.html" title="Blame">Blame bei drumandbass.de Downloads</a></p>
 <p><a href="http://drumandbass.de/?flattrss_redirect&amp;id=796&amp;md5=09b7f2ed0c7f84e9f7047052c66a921f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://drumandbass.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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