Bevor hier endgültig die sibirische Kälte ankommt, noch ein paar wärmende karibische Vibes von Rebel MC aka Congo Natty, einer der die Jungle-Tradition schon seit den 90ern fortführt. Das Original von “Get Ready” mit den Vocals von Tenor Fly, Daddy Freddy und Nanci Correia ist im Herbst 2011 erschienen und am 13. Februar 2012 kommt die “Get Ready Remixes EP” mit neuen Mixen von Serum & Northern Lights, Sukh Knight, Rack N Ruin und Chopstick.
Gleb Soloviev aliasSubwave aus Moskau gehört zu den bekanntesten russischen Vorreitern in Sachen Drum & Bass und konnte bereits 2002 seine ersten Veröffentlichungen auf der britischen Insel verzeichnen. Damals noch mit seinem Partner Alex Rotov unterwegs stand der Subwave-Sound vor allem für brachiale Darkness und Veröffentlichungen auf Labels wie Tech Itch und DCSI4. Seitdem Subwave auf Solopfaden wandelt hat sich der Sound in eine andere, minimalistischere Richtung entwickelt. Unüberhörbar ist dabei der Einfluss von Minimal Techno, dem sich Gleb Soloviev neben seinen Drum & Bass Projekten als DJ und Veranstalter in Moskau widmet. Nachdem Subwave ursprünglich exklusiv auf Hospital Records unter Vertrag war, hat sich jetzt Metalheadz seine Werke gesichert und im Januar sein Debut-Album veröffentlicht.
Um die Zeit bis zu ihrem Ende 2012 erscheinenden neuen Album zu verkürzen, haben Commix einige ihrer unveröffentlichten und bisher ungehörten Stücke aus den Tiefen ihres Studios hervorgeholt. Das Duo aus Cambridge präsentiert auf “Dusted” Stücke, die zwischen 2003 und 2008 entstanden sind und jetzt das erste Mal in Form eines 12 Titel füllenden Albums im März auf Metalheadz erscheinen werden.
Commix erstes Album “Call To Mind”, welches 2007 das Licht der Welt erblickte, ist mit Stücken wie “Be True”, “Japanese Electronics” oder “How You Gonna Feel” bereits jetzt ein Drum & Bass Klassiker und war damals ein Gegenentwurf zum immer maximaler werdenden Drum & Bass Sound in den Nuller-Jahren.
Der erste Teaser zu Netskys kommenden zweiten Album, welches in diesem Jahr auf Hospital Records erscheinen wird. ”Give & Take” ist ab sofort als digitaler Download erhältlich.
Wer Netsky live am letzten Februar-Wochenende in Deutschland erleben will, hat zwei Chancen: Am 24.02. ist er in Köln und einen Tag später, am 25.02. in Berlin.
Pure 4-Track-Niceness von Die und Break auf einer EP. Die beiden haben sich vor drei Jahren das erste mal im Studio getroffen um die ersten Tracks zu produzieren. Nach dem Erfolg mit “Slow Down” im letzten Jahr werden jetzt weiter die Früchte ihrer Arbeit mit einer gemeinsamen EP auf Digital Soundboy geerntet. Ein schönes Video zu “Peace & Dub” gibt es obendrauf. Da haben sich zwei gefunden.
John B ist einer der wenigen wirklichen Exzentriker, die das Drum & Bass Genre hervorgebracht hat. Seit mittlerweile 15 Jahren im Biz hat er sich immer wieder in andere musikalische Territorien gewagt und experimentierte auf seinen Produktionen mit Electro, Punk Rock, organischen Jazz-Sounds, Trance oder Latin-Einflüssen. Dafür hat er Respekt von vielen Seiten der elektronischen Dance-Szene bekommen, von Metalheadz-Boss Goldie bis hin zum legendären House-DJ Paul Oakenfoald.
Seinem Electro-beeinflußtem Sound ist er in den letzten Jahren immer treu geblieben, was auch die Grundlage für sein im Februar erscheinendes Album “Light Speed” darstellt und laut eigener Aussage “a full-force electro/trance D&B hybrid of truly epic proportions” sein wird. Für das Album hat sich John B Künstler wie Shaz Sparks, NSG und Kirsty Hawkshaw ins Studio geholt und auch der viel umjubelte Camo & Krooked – Remix von “Numbers” wird auf der LP enthalten sein.
Seit zehn Jahren ist BCee in der Szene aktiv und steht mit seinem in 2005 gegründeten Label Spearhead Records für Liquid-Sounds allererster Güte. Das Label kann mittlerweile auf einen beachtlichen Backkatalog verweisen und hat Tracks von Künstlern wie Alix Perez, Nu:Tone, Logistics, Lenzman, Marky, Bungle, S.P.Y, Total Science, und Labelchef BCee himself veröffentlicht.
Nach dem Debüt und der Dubstep-Single “Tommy’s Theme” kehrt das holländische Trio Noisia zurück mit dem Drum & Bass Track “Could This Be” auf Deadmau5 Label Mau5trap. Wer jetzt Großraum-Disco taugliche House-Sounds erwartet ist falsch beraten, denn das Stück mutiert von einem Electro Half-Time Beat zu einem Monster, wie es nur Noisia schreiben können.
Das deutsche Vorzeige-Label für Neurofunk kommt für das mittlerweile 10. Release auf Neosignal mit einer neuen EP um die Ecke. Neben eigenen Produktionen von den Labelchefs Phace & Misanthrop gibt es Kollaborationen mit Noisia, Spor und Rockwell.
Die mittlerweile dritte Single aus Camo & Krookeds gleichnamigen Album “Cross The Line” erscheint demnächst auf Hospital Records und ein Video wurde gleich mit spendiert. Für das Stück haben die √ñsterreicher mit der jordanischen Sängerin Ayah Marar zusammengearbeitet, die auch am 30. September zusammen mit Camo & Krooked auf der Bühne stand, als die Beiden erstmals ihr Live-Projekt bei der Hospitality in Londons Brixton Academy präsentiert haben.